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KÜT 2007
KÜT 2007 in Paderborn

KÜT-HinwKurzbericht KÜT 2007

„Back to the roots“ hieß es auch für das KÜT in diesem Jahr: Nach über 20-jährigem regelmässigem Bestehen ist dieses Treffen der Segelkunstflieger dorthin zurückgekehrt, von wo aus es seinen Lauf genommen hat: Nämlich auf den Haxterberg in Paderborn.

Die Themen entnehmt ihr der nachfolgenden Agenda, insgesamt sind 30 Teilnehmer der Einladung gefolgt. Traditionsgemäß hat sich auf dem KÜT auch die Nationalmannschaft zusammengefunden, um in einer Mannschaftsbesprechung die internen Angelegenheiten zu besprechen, alle Mitglieder waren anwesend.

Die Begrüßung der Teilnehmer erfolgte durch Christine Jänsch, Vorsitzende des gastgebenden LSG Paderborn, deren Namen in Kunstfliegerkreisen ja bestens bekannt ist. Als Einstieg führte Michael Zistler, SKF-Referent im DAEC, seinen Jahresbericht aus, der auf die Bereiche Wettbewerbssport, Aus- und Weiterbildung und Struktur- und Öffentlichkeitsarbeit gegliedert war.

Manfred Echter informierte über das jüngste Treffen der CIVA in der vergangenen Woche in Vilnius. Wesentliche Änderungen gab es nicht, im Regelwerk wurden einzelne Figurenfamilien angeglichen. Hauptsächlich betrifft dies die Familie der Männchen und der Rollenkreise, deren K-Werte geändert worden sind. Sämtliche Inhalte sind auf dieser Seite aufgeführt unter der Rubrik CIVA Meeting.

Die Wettbewerbssaison wurde noch einmal betrachtet durch Berichte über den Salzmann-Cup (Michael Zistler), die WM (Maxu Feyerabend) sowie die LM (Grisu Kasper). Anschließend gab es eine Diskussion über das Thema „Quo Vadis Wettbewerbskunstflug“ sowie die derzeitige dezentrale Struktur. Wichtig sind Leute vor Ort, die das Interesse am SKF wecken und in fast missionarischer Tätigkeit dieses Interesse weiter entwickeln. Ohne solches Engagement an der Basis und den Regionen wird man langfristig nicht über ein bestimmtes Niveau hinaus kommen. Die gewünschte Struktur in Form von Referenten in den Landesverbänden muss als untauglich angesehen werden, um die Chancen und Möglichkeiten zu nutzen. Lediglich in 4 LV’s gibt es solche Referenten, in weiten Regionen ist eine SKF-Diaspora zu verzeichnen. Trotz mehrfacher Bemühungen werden in den restlichen LV’s keine weiteren SKF-Referenten berufen.

In einem Team von „Kümmerern“ soll versucht werden, die einzelnen Aufgaben im sportlichen Bereich wie auch in den Aufgabenstellungen der Wettbewerbe, Öffentlichkeitsarbeit, Ausbildung, Weiterbildung auf mehrere Schultern zu verteilen. Zielsetzung dieses Engagements ist es, das vorhandene Interesse vor Ort so gut wie möglich zu befriedigen. Michael Zistler stellte ein Stufenmodell in Form einer Pyramide vor, wie sich der Segelkunstflug derzeit darstellt.

Ein gemütlicher Abend beendete mit hervorragendem Buffet den ersten Tag. Am Sonntag gab es eine Präsentation des Flugplatzes Rothenburg-Görlitz, auf dem die DMSK 2008 stattfinden wird. Ausschlaggebend für die Vergabe war, dass dort das Training mit der Winde durchgeführt werden kann, gleichzeitig soll es auch einen Einsteiger-Wettbewerb geben.

Die bisher bekannten Termine für 2008 wurden genannt, insbesondere die Termine für EM und EM. Das nächste KÜT soll auf dem Klippeneck in Baden-Württemberg am WE 22./23.11. stattfinden.

M.Zistler 11-2007

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