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| Tagesberichte vom SC 2008 |
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Tagesgeschehen |
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Zu den Bildern des Tages - hier entlang.]
Tag 1 (21.05.2008)
Einige Teilnehmer sind heute bereits auf dem Hornberg angekommen und haben sich inzwischen an die örtlichen Wetterverhältnisse angepasst und dicke Jacken, schwere Stiefel und Regenschirme ausgepackt. Die Fliegerkollegen des KFAO sind auch schon vollzählig auf dem Hornberg eingetroffen, was wir in der örtlichen Gaststätte mit einem gemütlichen Essen und dem üblichen klopfen dummer Sprüche entsprechend gefeiert haben.
Die Teilnehmer, welche bereits zu Beginn der Woche angereist waren um sich noch etwas an die Umgebung zu gewöhnen hatten kein besonderes Glück, da der Wind offenbar immer zu stark aus Osten bzw. Westen geblasen hat und so Trainingsstarts quasi nicht möglich waren.
Zitat aus einem Gespräch: " Sag mal, hat es am Hornberg immer solchen Wind ?" Antwort: " Nein, nur wenn es keine tiefliegende Bewölkung hat."
Zu später Stunde ist auch Manfred Echter und Alfred Kormann – beide extra aus der Schweiz angereist - noch zu uns gestoßen, so dass nun die komplette Schiedsrichtermannschaft beieinander ist.
Da die Wetteraussichten für den morgigen Vormittag auch nicht sehr vielversprechend sind, haben die Schwäbisch-Gmünder Fliegerkameraden gleich mal in der Werkstatt wieder eine Bar eingerichtet, die heute auch noch ausgiebig genutzt worden ist.
Sogar Nüssle gibt´s wieder in ausreichender Menge, was angelegentlich mit Spott quittiert wurde.
Die Zimmer in der Schule sind jetzt auch alle belegt, der Campingplatz gut gefüllt mit diversten mobilen Wohneinheiten und sogar einige Hartgesottene mit Zelten wurden bereits gesichtet.
Böse Zungen behaupten, das seien die Erdferkel, oder aber auch die Zeltler müssten sich die Nächte auf der Alb schon anderweitig warm machen.
Es bleibt dem geneigten Leser überlassen dies richtig zu interpretieren ;-)
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Tag 2 (22.05.2008)
Heute sind nun also die restlichen angemeldeten Piloten hier auf dem Hornberg angekommen und die meisten von Ihnen haben dann auch gleich einen Trainingsstart in der ungewohnten Umgebung absolviert.
Die Bayern wunderten sich über die flachen „Berge“, die die Württemberger hier so haben und im Umkehrfall wunderten Sich die Brandenburger über die hohen Berge die die Schwaben hier so haben.
Unterbrochen von gelegentlichen Schauern und den offenbar für Kunstflugwettbewerbe auf dem Hornberg obligatorischen, sehr niedrig daherkommenden, Wolken war es ein durchaus erfolgreicher Tag der seinen Abschluss in einem opulenten Fest an der Bar gefunden hat.
Zuvor war natürlich noch das Briefing für alle Piloten, das wie angekündigt pünktlich um halb Zehn Uhr Abends begonnen hat – OK, angekündigt war es für 20:00Uhr, aber so eine kleine Drift ist schon mal drin.
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Tag 3 (23.05.2008)
Am heutigen Tag haben wir schon mal zeitig angefangen mit einem Kurzbriefing um acht Uhr, anschließend konnten wir uns wegen der niedrigen Bewölkung (woher kenne ich das denn nun schon wieder??) für gute drei Stunden die schöne Gegend auf und um den Hornberg zu Gemüte führen. Nieselregen und immer wieder in niedriger Höhe durch die Box ziehende Wolken haben einfach keinen vernünftigen Start zugelassen. Einer der Piloten prägte dann auch gleich ein neues Wort für den Wetterbericht „Hornberg“
Wenn also zukünftig in den Wetterberichten von „Hornberg“ die Rede ist, so ist damit leichter Nieselregen, gefolgt von niedrigen Wolken, gemeint.
Als sich dann allerdings dieses „Hornberg“ verzogen hatte, konnten am die Meister noch zwei Durchgänge fliegen, sowie die Aufsteiger und die Einsteiger jeweils einen Durchgang komplettieren. Der Wind, der am Boden oft aus einer anderen Richtung wehte als in 1200m/GND, brachte dann so manchen Piloten auch ganz schön in Bedrängnis mit den Abmessungen der Box. Unser Chiefjudge war mit den Ausführrungen entsprechend wenig zufrieden und hat (Überlieferungen zur Folge) schon auch mal in seine Mütze gebissen ob der gezeigten „Boxverschiebung“. Andere wiederum nutzten die Gelegenheit zu ausgiebigen Trudelrunden, was jedoch von der unbestechlichen Jury mit einer entsprechenden Anzahl von „HZ“ quittiert worden ist. Trotzdem ein sehr schöner und erfolgreicher Wettbewerbstag, der erst gegen halb Neun Uhr am Abend beendet war.
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Tag 4 (24.05.2008)
Nachdem der heutige Tag mit bestem Sonnenschein und leichtem Südostwind beginnt, wollen wir mal sehen was er so bringt.
Manch einer ist heute früh nur sehr schwer zu erkennen, teilweise ist lediglich an der Kleidung auszumachen, wer sich dahinter verbirgt. Aber einige Kunstflugfiguren später werden die Falten wohl wieder aus den Gesichtern verschwunden sein ;-)
Naja, was soll ich zum heutigen Tag sagen – Volles Programm halt.
Manfred hat die Meisterklasse zweimal in die Box gejagt und die Aufsteiger und auch die Einsteiger durften auch gleich mehrfach ran. Auf jeden Fall haben wir das gute Wetter komplett genutzt und damit einen hervorragenden und gültigen Wettbewerb geflogen.
Alle Piloten sind nun einigermaßen müde und erledigt vom Fliegen, schieben, Flieger holen, Putzen, einräumen undsoweiter – OK, es gibt auch Ausnahmen. Gelegentlich wird vornehme Zurückhaltung geübt, was bei der Wettbewerbsleitung – nicht zu Unrecht - dann für Blutdruck sorgt.
Insgesamt jedoch ist der Wettbewerb wieder spitze gelaufen, auch wenn das Wetter nicht immer so richtig mitgespielt hat.
Tag 5 (25.05.2008)
Heute war erst mal ausschlafen angesagt, denn das Abschlußbriefing und die Siegerehrung waren erst um halb Zehn, so dass jeder ausschlafen, gemütlich frühstücken und schon mal ans Flieger zusammenpacken denken konnte.
Die Geschichte der Schwaben und des Hornberg wurden ausführlich ab der Kreidezeit erklärt, die Sieger wurden entsprechend mit Pokalen versehen und die eine oder andere Träne wurde verdrückt.
Starke Emotionen riefen zum Ende der Siegerehrung die Ehrung von Wilhelm Düerkop und Michael Zistler hervor.
Ein besonderer Augenblick war die Ehrung von Salzmann, der ein großformatiges Bild von der Startaufstellung und diversen Teilnehmern geschenkt bekommen hat. Ein lang anhaltender Applaus für das jahrelange Engagement und die besondere Art der Unterstützung, die Wilhelm den Segelkunstfliegern in der Zeit zuteil werden lies, rührte sogar unseren Salzmann ein wenig.
Nicht weniger aufwühlend war die Ehrung von Michael Zistler, der von der „Salzmannjury“ zum Salzmann des Jahres gewählt worden ist.
Die Ehrung erfolgte, weil sich Michael in den vergangenen Jahren sehr stark um den Fortgang des Segelkunstfluges im Allgemeinen, und der Nachwuchsfindung und –förderung im Besonderen, verdient gemacht hat. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass es beispielsweise diesen Wettbewerb in der Art wie er nun existiert, überhaupt gibt.
Nachdem dann die obligatorischen Bilder der Gewinner gemacht waren ging es langsam ans Abschied nehmen, was ich hier jetzt nicht vertiefen möchte.
Bleibt nur noch wenig zu sagen.
Erst mal ein ganz herzliches Dankeschön alle Helfer der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd, da auch und insbesondere der Jugend, ohne die viel Arbeit nicht hätte gemacht werden können. Ein Weiteres Dankeschön an die unermüdlichen Helfer, die dazu beigetragen haben, dass auch die Abende immer schön lang und in gemütlicher Atmosphäre verbracht werden durften – auch Nüssle waren dank des persönlichen Einsatzes von Frau Präsident immer in ausreichender Menge vorhanden – und dem gilt mein ganz persönlicher Dank.
Nochmal ein recht herzliches Dankeschön an alle Verantwortlichen vom Hornberg - Klasse Leistung !
Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt.
Loopnogud
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